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Feierliche Eröffnung des KONNEX INN: Nordhorn feiert neues Kapitel für Stadt und Region

Nordhorn. Mit zahlreichen Gästen aus Politik, Wirtschaft, Tourismus und regionalen Institutionen ist am vergangenen Freitag das KONNEX INN offiziell eröffnet worden. Die Betreiber Hackmann Hotels luden gemeinsam mit den Investoren GI Grafschafter Immobilienmanagement GmbH und dem Bauunternehmen G. Büter zur feierlichen Einweihung an der Bahnhofstraße ein. Einem Standort, der künftig eine zentrale Rolle für die touristische und wirtschaftliche Entwicklung Nordhorns spielen soll.

„Ein Hotel besteht nicht nur aus Betten, sondern aus Menschen“
Gastgeber Wolfgang Hackmann, der seit 40 Jahren Hotels in der Region betreibt, betonte die Bedeutung des neuen Hauses für Nordhorn und für sein eigenes Unternehmen:

„Wir sind Gastgeber aus Überzeugung. Ich wünsche mir, dass die Gäste spüren, wie viel Herzblut hier drinsteckt.“
Er dankte allen Beteiligten, von den Investoren über die Architekten bis hin zu den regionalen Partnern, und hob hervor, dass Hackmann Hotels nur durch die Arbeit aller Mitarbeitenden so stark voran gehen kann: „Das bin nicht ich, das sind immer wir. Unser Anspruch ist, Mehrwert für Stadt und Region zu schaffen. Nicht nur wirtschaftlich, sondern vor allem für die Menschen, die hier ankommen.“
 

Ein Projekt, das regionale Stärke sichtbar macht
Während der Podiumsdiskussion wurde deutlich, wie stark das Projekt von regionaler Wertschöpfung geprägt ist. Planung, Bau und Umsetzung erfolgten überwiegend mit Partnern aus der Grafschaft Bentheim und dem Emsland.
Investor Gerrit Büter beschrieb den Weg von der ersten Idee bis zur Fertigstellung:

„Wir wollten von Anfang an ein Hotel an diesem Standort realisieren. Gemeinsam mit Hackmann Hotels, der GI und den Architekten haben wir hervorragend zusammengearbeitet und alle Herausforderungen gemeistert.“
Besonders die Lage sei ein entscheidender Faktor gewesen: „Die Nähe zum Bahnhof, die städtebauliche Einbindung und die Emotionalität des Ortes mussten zusammenpassen und das tun sie hier.“
Auch die Bauphase brachte - wie immer - Besonderheiten und Herausforderungen mit sich, die jedoch bei dieser Art von Projekten für die „Menschen vom Bau“ lösbar sind, frei nach dem Büter-Motto „so wird gebaut“. Büter betonte, dass die schnellere Fertigstellung nur durch die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten möglich war.

„Wir wollten liefern – und wir haben geliefert“
Frank Legtenborg von der GI erinnerte an den Beginn des Projekts:

„2020 kam der Anruf, dass das alte Postgebäude angeboten wird. Für uns war sofort klar, dass wir das machen wollen. Schließlich handelt es sich um ein tolles Grundstück und einen spannenden Standort. Wir wollten Teil dieses Knotenpunkts werden.“
Er hob die partnerschaftliche Zusammenarbeit hervor: „Mit Büter hatten wir einen starken Partner, im Wettbewerb, in der Umsetzung und als Investor. Und wir brauchten die Familie Hackmann. Sie hat uns an manchen Stellen gefordert. Und das war gut so.“

Bemerkenswert sei, dass das Projekt sogar zwei Monate vor dem ursprünglichen Zeitplan abgeschlossen wurde.
 

Architektur mit Verantwortung für den Ort
Architekt Gerold Potgeter erläuterte, wie intensiv sich das Team mit der städtebaulichen Situation auseinandergesetzt habe. Eckgebäude erfordern besondere Aufmerksamkeit. Um dem Standort gerecht zu werden, wurden beispielsweise historische Fotos studiert. So fanden unter anderem Elemente des früheren „Wagnerbaus“ fanden bewusst Eingang in die Gestaltung.
Er betonte die Verantwortung seines Berufsstands: Die Menschen, die täglich an einem Gebäude vorbeigehen, seien Teil des Projekts, auch wenn sie nicht mit am Tisch sitzen. Gute Architektur werde akzeptiert, wenn sie spürbar Rücksicht auf den Ort nehme.
 

Bedeutung für Tourismus und Stadtentwicklung
Vertreter aus Stadt, Landkreis und Tourismusverbänden unterstrichen die Rolle des neuen Hotels für die regionale Entwicklung.
Landrat Uwe Fitzek machte deutlich, dass ein solches Projekt Vertrauen in die Region ausdrücke. Nur im Zusammenspiel von Investoren, Verwaltung und Politik könnten solche Vorhaben gelingen. Investitionen seien essenziell, um wirtschaftliche Stärke und Steuereinnahmen langfristig zu sichern.
Nordhorns Bürgermeister Thomas Berling hob die strategische Bedeutung des Standorts hervor: „Wir wollten, dass die erste Adresse, die man beim Verlassen des Bahnhofs sieht, ein starkes Zeichen setzt. Das KONNEX INN zeigt, dass Vertrauen in diesen Standort besteht.“
 

Ein Ort für Begegnungen und ein Signal für die Zukunft
Für Wolfgang Hackmann steht das neue Hotel für mehr als ein weiteres Haus im Portfolio: „Wir müssen den Gast nach vorne stellen. Menschen sollen sich hier wohlfühlen. Dann entsteht Mehrwert: für die Stadt, für die Region und für alle Beteiligten.“
Er betonte, dass das Unternehmen das Haus langfristig pachten und betreiben werde: „Wenn man ein Hotel baut, wächst daraus Verantwortung. Wir wollen einen kleinen Teil dazu beitragen, dass Nordhorn weiter nach vorne kommt.“
Auch die Investoren GI Grafschafter Immobilienmanagement GmbH und Bauunternehmen G. Büter unterstrichen, dass es ihnen nicht allein um Rendite gehe. Regionale Wertschöpfung, gemeinsame Verantwortung und langfristiges Denken seien zentrale Leitlinien des Projekts.